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BaFin: altersbedingte Erhöhung in der Kfz-Versicherung ist rechtens

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Wenn es um die Kfz-Versicherung geht, fühlen sich alte Menschen vielfach benachteiligt. Auch, wer seit Jahrzehnten unfallfrei unterwegs ist, muss teilweise mehr bezahlen als ein jüngerer Versicherter. Folgt man der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (kurz: BaFin), so ist dies jedoch rechtens und als „risikoadäquate Kalkulation“ zu verstehen.

Entsprechend dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) wird hier in vollem Umfang §20, Abs.2 Satz 2 entsprochen und wie Fonds Professionell ausführt, existiert keine Diskriminierung. Es ist zudem keineswegs so, dass ältere VerkehrsteilnehmerInnen immer tiefer in die Tasche greifen als jüngere Menschen.Vor allem bis zu einem Alter von 79 Jahren sind die Prämien der Älteren durchschnittlich niedriger als beispielsweise bei der Altersgruppe zwischen 27 und 41 Jahren. Auf der einen Seite steigt zwar die Schadenshäufigkeit statistisch an, andererseits existieren Schadenfreiheitsklassen und ab Erreichen des Rentenalters sinkt meist auch die Zahl der gefahrenen Kilometer im Jahr.

Viele Kfz-Versicherungen staffeln ihre Tarife nach Alter, nehmen dabei aber nicht nur die Versicherten, sondern auch die gemeldeten Fahrerinnen und Fahrer in den Fokus. Zuschläge sind immer dann möglich, wenn man zu jung oder überdurchschnittlich alt ist. In der Teilkasko ist es hingegen so, dass die Prämien im Alter fast immer sinken.

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