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Ausschließlichkeitsorganisationen mit Zuwächsen im PKV -Geschäft

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Man kann es drehen und wenden, wie man will: das Neukundengeschäft 2013 war für die Private Krankenversicherung (PKV) von einigen Einbußen geprägt. Einzig und allein die Ausschließlichkeitsorganisation (AO) konnte weitgehend konstant wirtschaften.

Dem Thema widmet sich Cash Online und spricht in diesem Kontext von einem Rückgang des Neukundengeschäfts um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahlen stammen von der PKV-Vertriebswege-Survey der Unternehmensberatung Towers Watson.

Seitens der Versicherungsgesellschaften wurden die durchwachsenen Zahlen für die PKV allerdings schon erwartet. Wie sonst ließe sich erklären, dass lediglich 18 Prozent der Befragten mit einer Belebung für 2013 gerechnet hatte. Für 2014 blickt die Branche wieder optimistischer  nach vorn, was durch 38 Prozent Belebungserwartung belegt wird.

Signifikant ist, dass die Ausschließlichkeitsorganisation (AO) die Verluste am Geringsten halten konnte und sogar erstmalig seit 2005 leichte Zuwächse erzielte. Der Anteil am Gesamtmarkt (bestehend aus der PKV und der privaten Krankenzusatzversicherung) beläuft sich derzeit auf 45,6 Prozent.

Auf der anderen Seite sind die unabhängigen Vermittler die Verlierer und bringen es nur noch auf 37,2 Prozent Anteil an den Neuabschlüssen. Blickt man allein auf die Krankenvollversicherung, so rangiert die AO sogar bei 49,2 Prozent gegenüber 42,8 Prozent bei den unabhängigen Vermittlern. Einer der Gründe für den Erfolg sehen die Macher der Studie in der Bestandsfestigkeit. Hinzu kommt, dass unabhängige Vermittler meist nur mit dem Preis argumentieren, was durch die Einführung der Unisex-Tarife und dem Wegfall der so genannten Billigtarife langsam ausgedient haben könnte.

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