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Ausland: Spezialpolicen gegen Entführung und andere Verbrechen

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Wer als Mitarbeiter eines Unternehmens im Ausland unterwegs ist, wird teilweise gegen allerlei Unbill versichert. Neben der Auslandskrankenversicherung existieren auch eine Reihe spezieller Policen, die unter anderem im Entführungsfall zahlen.

Die Süddeutsche Zeitung nennt in diesem Kontext vor allem Mexiko als problematisch und weist darauf hin, dass vor allem routiniertes Verhalten wie ein täglich gleicher Arbeitsweg oder ein Namensschild bei der Abholung am Flughafen das Risiko erhöhen können.

In den Versicherungsschutz eingeschlossen werden können nicht nur Entführungen, sondern auch Erpressungen und andere Verbrechen. In erster Linie geht es dabei jedoch um die „Nachsorge“, d.h. wenn sich eine entsprechende Straftat ereignet (und der Mitarbeiter überlebt) hat, wird sowohl praktische als auch psychologische Hilfe übernommen. In einem Fall existiert beispielsweise ein Servicecenter, in dem binnen zwei Stunden ein Psychologe angefordert werden kann. Ebenfalls lassen sich qualifizierte Übersetzer für Arztbesuche sowie Rücktransporte auch aus Ländern in Afrika oder Asien organisieren.

Interessant an den Versicherungen ist die Fokussierung auf einfache Angestellte. Während Vorstand und Führungsebene meist mit eigener Security unterwegs sind, trifft das Risiko einer Straftat in erster Linie die Belegschaft, die ins Ausland geschickt wird.

Diese muss dann auch in speziellen Trainings (die ebenfalls Teil der Versicherung sind) auf die Situation vorbereitet werden. Erlernt wird hier, so wenig Angriffsfläche und Anreiz wie möglich zu bieten. Zudem existieren spezielle Trainings, um sich im Fall der Fälle richtig zu verhalten.

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