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Ausland-Krankenversicherung: was sich durch den Brexit ändert

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Der Brexit sorgt nicht nur politisch und wirtschaftlich, sondern auch auf Ebene der Versicherungen für Veränderungen. In diesem Jahr gilt allerdings ohnehin noch eine Übergangsfrist, innerhalb derer sich nichts ändert. Wer also als Tourist im Vereinigten Königreich unterwegs ist, braucht mit einer PKV keinerlei Abstriche zu befürchten.

Das Versicherungsjournal schreibt hierzu, dass laut Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) die geltenden Musterbedingungen für die Krankheitskosten- und Krankenhaus-Tagegeldversicherung auf Heilbehandlung in Europa gelten und damit auch der Brexit abgedeckt ist.Wer sich für die Musterbedingungen (MB/KK) interessiert, kann dieser auf der Webseite des Verbandes herunterladen und auch Versicherte in der gesetzlichen Krankenkasse sind auf der sicheren Seite. Die Europäische Kranken-Versicherungskarte EHIC bleibt bis zum Ende des Jahres gültig und auch Auslandsreise-Krankenversicherungen, die ohnehin weltweit gelten, zeigen keinerlei Veränderung.

Interessanter ist die Frage bei Verlagerung des Wohnsitzes. Wer in einem Land außerhalb der EU oder außerhalb des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) lebt, fällt aus dem Schutz der PKV. Wer vor dem Brexit bereits versichert war, behält nach Auffassung des PKV-Verbandes seinen Schutz, da es sich bei Verlegung des Wohnsitzes um ein Land der EU gehandelt hatte. Wie das allerdings ab 2021 aussieht, steht noch in den Sternen, denn die Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU müssen noch verhandelt werden.

 

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