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Ausblick: so lassen sich autonom fahrende Autos versichern

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Autonomen Fahrzeugen gehört die Zukunft. Zumindest irgendwie. Doch abseits von Science Fiction und Berichten über immer neue Forschungserfolge bleiben noch eine Fülle an Fragen unbeantwortet. Wie sieht es zum Beispiel mit einer Versicherung aus? Und wer muss überhaupt versichert werden: der Hersteller, der Halter oder der „Fahrer“?

Bei Heise werden nun erste Antworten skizziert. Das britische Start-Up Oxbotica möchte das Problem über Data Sharing lösen und die Daten aus den autonom fahrenden Fahrzeugen direkt an Behörden und Versicherer übermitteln. Im Inneren tragen die Fahrzeuge jede Menge Technik wie Stereokameras, Lidarsensoren und die Fahrsoftware der Firma, Silenium.

Noch besteht das Problem darin, dass die autonom fahrenden Fahrzeuge enorme Datenmengen abgeben. Tag für Tag fallen pro Fahrzeug mehrere Terabyte an, was mit einer Mobilfunkverbindung kaum realisierbar ist. Entsprechend geht es auch um clevere Filterfunktionen und letztlich die Möglichkeit für den Versicherer, bestimmte Fahrmanöver aufgrund eines zu hohen Risikos zu unterbinden.

Folgt man der Argumentation von Oxbotica, so sind es vor allem die Versicherer, die mit der Vorgabe von Risiko-Parametern einen entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung der Technologie leisten könnten. Hinzu kommt, dass hinsichtlich der Sicherheitsrelevanz zwischen unterschiedlichen Bereichen unterschieden werden kann.

Für die Versicherungen bestünde der Vorteil natürlich in den gesammelten Daten, die eine immer genauere Kalkulation der Risiken zulassen.

 

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