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Auch PKV kann Kostenplan vom Zahnarzt einfordern

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In der Schadensregulierung beim Zahnarzt, geht eine PKV meist einige Schritt weiter als die gesetzlichen Krankenversicherungen. Das bedeutet jedoch nicht, dass man immer auf einen vorherigen Kostenplan verzichten kann.

In der ÄrzteZeitung wird explizit dazu geraten, die zu erwartenden Kosten im Vorfeld auflisten zu lassen. Somit sind die Versicherten bei der Schadensregulierung auf der sprichwörtliche „sicheren Seite“ und erhalten bereits vor der Behandlung grünes Licht.

Manche Tarife der PKV gehen sogar fest davon aus, dass ein Heil- und Kostenplan erstellt wird. Bevor man nun ans Kleingedruckte geht und genau nachschaut, ob der eigenen Tarif mit oder ohne Kostenplanung funktioniert, sollte der Zahnarzt direkt in die Pflicht genommen werden.

In einem Kostenplan werden sowohl die zu erwartenden Gesamtkosten als auch die Kosten für Material und Laborarbeiten berechnet. Wichtig ist dabei, dass ein Zahnlabor nicht an die gesetzliche Gebührenordnung für Ärzte gebunden ist und daher eine freiere Preisgestaltung aufweist. Hier kann es durchaus passieren, dass das eine oder andere Labor über das Ziel hinausschießt und deutlich mehr verlangt als ein Mitbewerber.

Wer möchte, kann sogar im Internet nach günstigeren Tarifen suchen. Hierzu lassen sich einmal vorgenommene Kostenvoranschläge ins Netz stellen und die Angebote anderer Zahnärzte einholen. Es fragt sich dabei jedoch, ob nicht auch die Qualität einer Behandlung unter dem vermeintlichen Preisdruck leidet.

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