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Arzneimittelstudie: PKV und gesetzliche Krankenkasse mit Unterschieden

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Im Rahmen einer Studie hat das Wissenschaftliche Institut der PKV (WIP) erhebliche Unterschiede in der Arzneimittelversorgung von Privatpatienten und gesetzlich Versicherten festgestellt. Das geht aus dem nun veröffentlichten zur „Arzneimittelversorgung der Privatversicherten 2012“ hervor.

Das Netzwerk Gesundheitsstadt Berlin widmet sich diesem Thema und weist im Sinne der Studie darauf hin, dass Ärzte bei Kunden aus der PKV nicht an die teilweise engen Richtlinien und Rabattvereinbarungen mit den einzelnen Pharmakonzernen gebunden sind. Entsprechend ist nur bei Versicherten in der Privaten Krankenversicherung eine Orientierung an den tatsächlichen Bedürfnissen der Patienten möglich.

Anders sieht es bei Versicherten in der gesetzlichen Krankenkasse aus. Durch die so genannten Regresse kann es einem Arzt jederzeit passieren, dass er bei Überschreiten finanzieller Richtwerte selbst zur Kasse gebeten wird. Selbiges gilt auch für die Rabatte, die ebenfalls ein klares Steuerungs- und Kostensenkungselement sind.

Im Rahmen der Studie wurde unter anderem festgestellt, dass teure Medikamente, wie die innovativen Gerinnungshemmern deutlich häufiger an Privatversicherte gehen und beim teuren Prostatakrebs-Medikament Zytiga® sogar doppelt so viele Verordnungen aus dem Bereich der PKV -Versicherten stammt. Selbiges lässt sich von einer ganzen Reihe anderer Medikamente sagen, die in der Studie aufgezählt werden.

Der Untersuchung liegen 52,9 Mio. Arzneimittelverordnungen des Jahres 2012 zugrunde. Untersucht wurden die Daten von 14 privaten Krankenversicherern, die zusammen 72 Prozent aller PKV -Kunden versichern.

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