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Amazon Echo erobert die Versicherungsbranche

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Die derzeitige Werbeoffensive für Amazon Echo dürfte bekannt sein. Hierin geht es stets um den Dialog mit einer weiblichen Stimme namens „Alexa“, die – so das Versprechen – immer verfügbar ist und Fragen beantwortet.

Offensichtlich werden die Segnungen dieses Dialog-Services fortan auch in der Versicherungsbranche genutzt. So schreibt „Gründerszene“ darüber, dass Alexa bei der Deutschen Familienversicherung angeheuert hat und sich auf diese Weise Policen abschließen lassen.

Dabei handelt es sich um eines der viel gehypten „Insure-Techs“, das im Jahr 2016 ins Leben gerufen wurde und entsprechend der Unternehmens-Webseite die Digitalisierung als integralen Bestandteil seiner Strategie ansieht. Entsprechend versteht man sich sogar als „digitaler Vorreiter der deutschen Versicherungsbranche“ und bietet unter anderem den digitalen Versicherungsschein.

Hierzu passt dann auch, dass es sich um den deutschlandweit ersten Versicherer handelt, der einen volldigitalen Abschluss via Amazon Echo bietet. Bedenkt man, dass digitale Sprachassistenten laut Statistik landesweit von rund 28 Millionen Menschen genutzt werden und 59 Prozent der Bevölkerung ihr Smartphone über Sprache steuern, so ist dieser Schritt nur konsequent.

Ein wenig erinnert diese Art des Versicherungsabschlusses aber an ein Telefongespräch mit einem Versicherungsvermittler, das aufgezeichnet wird. Verträge lassen sich bekanntlich auch am Telefon abschließen, was nun lediglich durch eine Art „Antwortmaschine“, pardon: Alexa, ersetzt wird.

Die Zukunft der Versicherungsbranche? Hier darf man getrost gespannt sein und zumindest für beratungsintensive Produkte wie die Private Krankenversicherung (PKV) oder die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) dürfte sich der neue Service nicht eignen.

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