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Private Altersvorsorge: jeder dritte Deutsche ist nicht dabei

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Ob nun eine Riester-Rente, Rürup-Rente oder eine Lebensversicherung: über die Art und Weise der Altersvorsorge ließe sich im Details diskutieren. Fest steht jedoch, dass die gesetzliche Rente nur in den wenigsten Fällen ausreicht und daher private Vorsorge getroffen werden sollte.

Laut einer Studie, die im Spiegel zitiert wird, sind allerdings schon runde 30 Prozent der Deutschen aus dem Thema ausgestiegen und sorgen nicht für die Zukunft vor. Die Zahlen stammen aus dem Vermögensbarometer des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, die zudem zeigt, dass sich 16 Prozent der Befragten die private Altersvorsorge erst gar nicht leisten können.

Reine Ignoranz? Wohl kaum, denn die Notwendigkeit einer Absicherung im Alter wird von einer breiten Masse anerkannt. Menschen, die aber nur 1.000 Euro monatlich oder weniger zur Verfügung haben, sind schlichtweg nicht in der Lage, einen Notgroschen, geschweige denn eine Altersvorsorge anzusparen. In diesem Bereich liegt die Zahl der Nicht-Vorsorger bei mehr als 50 Prozent.

Ebenfalls problematisch ist die Situation bei der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen. Auch hier hat nur jeder Zweite bereits in die Altersvorsorge investiert – bei deutlich sinkender Tendenz.

Vielleicht sollte sich die betroffene Gruppe ein wenig besser über die Folgen von Altersarmut informieren. Sozial Schwache haben stets die Möglichkeit, einen Riester-Vertrag abzuschließen und erhalten – je nach individueller Situation – üppige staatliche Zulagen. Hinzu kommt, dass die Renten – wie auch bei einem Rürup-Vertrag – pfändungssicher sind.

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