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Ärzte: PKV soll sich an Corona-Schutzschirm beteiligen

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Niedergelassene Ärzte stehen in Zeiten von Corona unter einem finanziellen Schutzschirm der gesetzlichen Krankenkassen. Folgt man der Argumentation der Ärzteschaft, so reicht dieser nicht aus und auch die Privaten Krankenversicherungen (PKV) sowie die Berufsgenossenschaften sollen künftig einzahlen.

In der Ärztezeitung findet sich eine entsprechende Forderung und ein Ärztevertreter spricht von der „Solidarität aller Leistungsträger im Gesundheitswesen„. Darüber hinaus wird auf die wichtige Funktion der niedergelassenen Ärzte hingewiesen, die eine Art Schutzschirm für die Krankenhäuser darstellen, da hier der Erstkontakt mit den Patienten stattfindet.Aktuell betreffen die Hilfsmaßnahmen lediglich die Versicherten in der gesetzlichen Krankenkasse. Fakt ist allerdings auch, dass rund zehn Prozent der Bürgerinnen und Bürger in einer privaten Krankenversicherung (PKV) untergebracht sind. Die Bedeutung für den Umsatz der Ärzte ist sogar — gemessen am Anteil der Versicherten — noch höher. So sind offenbar eine Fülle der Ärzte auf die PKV -Einnahmen angewiesen.

Die Argumentation der Ärzte: die PKV erhält weiterhin ihre Beiträge, hat jedoch weniger Ausgaben, da weniger Versicherte zu den Ärzten gehen. Zudem sinkt die Verletzungsrate, da sowohl die Schulen als auch die Kitas und viele Betriebe geschlossen sind, was wiederum den Berufsgenossenschaften zugute kommt. Das derart gesparte Geld solle — so die Ärzteschaft — in den Schutzschirm für niedergelassene Ärzte fließen (oder dies zumindest teilweise tun).

 

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