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Absage: Riester-Rente erhält keine Zusatzförderung

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Die Riester-Rente erhält auch in Zukunft keine höhere Förderung. Zwischenzeitlich war dies im Gespräch und seitens des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) war auch schon eine diesbezügliche Forderung formuliert worden.

Wie Finanzen.de berichtet, hat Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) neue Prämien oder auch eine Dynamisierung der bestehenden Zuschüsse strikt abgelehnt. Es bleibt somit bei den jährlichen 154 Euro bzw. den entsprechend höheren Zulagen für Kinder.

Nach Berechnung des GDV müssen BürgerInnen infolge des niedrigen Zinsniveaus satte 15 Prozent zusätzlich in die Altersvorsorge investieren, um ein identisches Niveau zu erreichen. Dadurch, dass nur wenige Menschen hierzu in der Lage sind, sollte die Politik einspringen. Schäuble sagte hierzu: „Wir werden alle Spielräume, die wir haben, zur Verstärkung der Investitionen nutzen“  womit mehr Geld für die Riester-Verträge außen vor bleibt.

Attraktiv bleibt die Riester-Rente dennoch, zumindest für einen Teil der Bevölkerung. Einer Statistik bei Finanzen.net zufolge, setzen 27 Prozent der Deutschen auf eine Riester- oder Rürup-Rente, in der Altersgruppe der 30- bis 44-jährigen sind es sogar 47 Prozent und damit fast jeder Zweite.

Interessant ist die Riester-Rente vor allem für Familien sowie für Personen mit einem geringen Einkommen. Der Grund: hier macht sich die staatliche Förderung besonders bemerkbar und sorgt teilweise für Zinsen im hohen einstelligen Bereich. Modellrechnungen ergeben zudem, dass Berufseinsteiger mit zwei Kindern bis zu ihrer Rente einen Betrag von bis zu 40.000 Euro an staatlicher Förderung einstreichen können – und das auch mit einem Mindestbeitrag von fünf Euro im Monat.

 

 

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