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2021: PKV- Verband spricht von Beitragssprung von durchschnittlich 8,1 Prozent

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Dass die Privaten Krankenversicherer (PKV) zu Beginn des kommenden Jahres wieder einmal ihre Beiträge erhöhen (müssen), ist mittlerweile bekannt. Der PKV -Verband spricht in diesem Kontext von einem durchschnittlichen Plus in Höhe von 8,1 Prozent und nimmt dabei auf eine Auswertung des angeschlossenen Wissenschaftlichen Instituts (WIP) Bezug.

Bei Pfefferminzia werden die Hintergründe der Erhöhungen erläutert und wir erfahren zudem, dass man auch seitens der PKV über die Brisanz der Beitragserhöhung staunt. Es ist allerdings keineswegs so, dass die aufgerufenen Prämien unverhältnismäßig sind, denn auch in den gesetzlichen Krankenkassen entwickeln sich die Kosten nach oben.Als Begründung nennt der PKV-Verband einen „deutlichen Anstieg der medizinischen Leistungsausgaben sowie stetig sinkenden Kapitalerträgen infolge der europäischen Niedrigzinspolitik„. Darüber hinaus wird auch das Vorsorgekapital bzw. die Rückstellung für das Alter bedient.

Das Problem besteht allerdings in den gesetzlichen Rahmenbedingungen. Wie bereits zigfach in diesem Weblog erläutert, müssen eine Reihe von Kriterien erfüllt sein, um überhaupt ein Beitragsplus auszulösen. Entsprechend werden die Erhöhungen schon vorausgesehen, können aber noch nicht erfolgen, weil Kriterium XY noch leicht unterschritten wird. Die Folge: Jahre ohne Erhöhung und dann ein Beitragssprung, was natürlich psychologisch nur Nachteile mit sich bringt.

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