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2017: PKV zieht positive Jahresbilanz

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Allen Unkenrufen zum Trotz war 2017 für die privaten Krankenversicherer (PKV) ein positives bzw. solides Jahr. So blieb die Zahl der Krankenvoll-Versicherungen stabil und die Beitragseinnahmen verbesserten sich um 4,3 Prozent. Diesem Wert steht lediglich ein Anwachsen der Ausgaben um 1,6 Prozent gegenüber.

Die genauen Zahlen präsentiert das Versicherungsjournal.Dort erfahren wir, dass 2017 Beiträge in Höhe von 38,8 Milliarden Euro eingenommen wurden und die Ausgaben bei 27 Milliarden Euro lagen. Die Zahl der Krankenvollversicherungen blieb entgegen vieler Prognosen mit 8,8 Millionen PKV -Versicherten konstant.

Ebenfalls positiv gestaltete sich der Ausblick auf das Jahr 2018. Im Rahmen der Jahrespressekonferenz wurde vom Präsidenten des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV), Dr. Wolfgang Weiler, davon gesprochen, dass die günstige wirtschaftliche Lage der deutschen Privathaushalte auch positive Auswirkungen auf die PKV haben dürfte. Es ist allerdings auch ein Mitwirken der Politik erforderlich bzw.

könnte die politische Unsicherheit im Zuge der Koalitionsverhandlungen zu einer abwartenden Haltung führen“ wie Weiler ausführte. Dennoch rechnet die Branche für 2018 mit einem Beitragswachstum in Höhe von zwei Prozent.

Befürchtet wird derzeit, dass im Rahmen einer Großen Koalition von Seiten der SPD eine Art Blockadepolitik gegenüber der PKV gefahren wird. Dies kann vor allem dann der Fall sein, wenn das geliebte Projekt der Bürgerversicherung nicht durchgesetzt wird.

 

 

 

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