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2016: PKV wieder im Aufwärtstrend

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Wenn es um die Private Krankenversicherung (PKV) geht, ließen sich getrost alte Artikel recyclen. Immer wieder wird über ein vorzeitiges Ende dieser Versicherungsform geschrieben und immer wieder folgen kurz darauf korrigierende Meldungen. So auch 2016, dem Jahr, in dem die PKV den Negativtrend stoppen konnte.

Unter anderem die FAZ berichtet darüber, dass mehr Kunden eine Private Krankenversicherung abschlossen als von der PKV in die gesetzlichen Kassen abwanderten. Die Situation hat sich sogar deutlich verbessert, wie Uwe Laue, der Chef des PKV-Verband verlautete. Im gesamten Jahr 2016 lag der Gesamtsaldo aus Zu- und Abgängen nur noch bei -0,2 Prozent, im zweiten Halbjahr wurde erstmals seit 2012 wieder ein positiver Saldo verzeichnet.

Interessant ist dieser Wert vor allem unter dem Aspekt, dass 121.000 Menschen von der gesetzlichen in die privaten Versicherungen wechselten, während nur 120.000 Personen den umgekehrten Weg „wählten“. Zu bemerken ist in diesem Kontext, dass ein Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung vielfach unfreiwillig geschieht, beispielsweise dann, wenn die Grenze für die Versicherungspflicht in Höhe von 52.200 Euro jährlichem Einkommen unterschritten wird. Ebenfalls müssen Kinder, die bislang privat versichert waren bei Aufnahme einer Ausbildung oder dem Antritt ihrer ersten Arbeitsstelle meist in eine gesetzliche Krankenkasse wechseln.

Rückenwind erhält die PKV auch im Bereich der Zusatzversicherungen. Immer mehr Menschen möchten die gesetzlichen Leistungen aufstocken und damit einen umfassenden Versicherungsschutz erlangen. Und das in einer Zeit niedriger Zinsen und damit eines überaus ungünstigen Marktumfelds.

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