Rundum Versicherungsblog

Schadensregulierung, Berufsunfähigkeit und PKV News

18. April 2018
von Christoph Römer
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Berufsunfähigkeitsversicherung (BU): umfangreiche Studie erschienen

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) zählt nach Ansicht von Experten zum essentiellen Schutz und ist neben der Haftpflicht ein echtes „Muss“. Dem steht gegenüber, dass nur wenige Anbieter für Transparenz sorgen und vor allem die Schadensabwicklung bzw. die Übernahme von Zahlungen lange dauern kann. Die verbraucherorientierten Beratungsgesellschaft Premium Circle hat hierzu eine Umfrage mit 111 Fragen durchgeführt.

Laut F.A.Z. nahmen lediglich sieben von 61 angefragten Versicherungsgesellschaften überhaupt teil. Angesichtes eines Marktanteils von rund 13 Prozent sind die Antworten jedoch aussagekräftig und überaus erhellend. So erfahren wir beispielsweise, dass das Durchschnittsalter derjenigen, die eine BU in Anspruch nehmen, bei 47,2 Jahren liegt.

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17. April 2018
von Christoph Römer
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Hausrat- und Gebäudeversicherung: Smart Home Kooperation geschlossen

Es sind Kooperationen, die in früheren Jahren kaum denkbar gewesen wäre. Die Gothaer Versicherung arbeitet fortan mit dem Unternehmen Grohe zusammmen. Ziel ist dabei der kontinuierliche Ausbau des Smart-Home-Angebots des Versicherers, weshalb vor allem das Grohe Wassersicherheitssystem im Fokus steht.

Bei Immocompact wird die Zusammenarbeit dokumentiert und auf die Relevanz hingewiesen. Folgt man dem Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), so entstehen Jahr für Jahr Schäden in Höhe von 1,1 Millionen Schäden durch Lecks an der Wasserleitung. Leitungswasserschäden gehören damit zu den häufigsten Schadensfällen im Haushalt.

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16. April 2018
von Christoph Römer
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Selbstgezahlte Krankheitskosten für PKV -Versicherte nicht absetzbar

Jetzt ist es offiziell und wurde auch vom Bundesfinanzhof bestätigt. Wer eine Private Krankenversicherung (PKV) abgeschlossen hat, kann die Kosten für Behandlungen bzw. Krankheitskosten nicht von der Steuer absetzen. Der Bundesfinanzhof (X R 3/16) bestätigte damit die Urteile, die auch schon in den vorherigen Instanzen gesprochen wurden.

Geklagt hatte ein Mann, der seine Arztrechnungen nicht bei der PKV eingereicht hatte. Er berief sich dabei auf § 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 Buchstabe a EStG, in dem explizit geregelt ist, dass Kosten für Kranken- und Pflegeversicherung steuerliche Berücksichtigung finden. Die Richter sahen dies allerdings nicht ein und verwiesen darauf, dass Arztkosten etc. nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Erlangung des Versicherungsschutzes stünden.

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13. April 2018
von Christoph Römer
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PKV: die Marktanteile der einzelnen Versicherer

Die Größe einer privaten Krankenversicherung (PKV) sagt naturgemäß nichts über deren Qualität aus. Dennoch ist ein Blick auf den Markt stets interessant und zeigt, dass es — anders als in der Sparte Lebensversicherungen — keinen „Big Player“ gibt, der alle anderen überragt.

Procontra berichtet darüber, dass die Privaten Krankenversicherer (PKV) im Jahr 2016 einen neuen Einnahmerekord verbuchten und damit der rückläufigen Zahl der Krankenvollversicherten erfolgreich die Stirn boten. Einer der Gründe liegt im Boom der Krankenzusatzversicherung, was auch die Zahlen der BaFin aussagen. Weiterlesen →

12. April 2018
von Christoph Römer
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Freiwillige Feuerwehr: Probleme mit der Versicherung

Wer ehrenamtlich für eine Freiwillige Feuerwehr tätig ist, leistet einen integralen Beitrag für diese Gesellschaft. Leider riskieren Feuerwehrleute im Einsatz nicht nur ihre Gesundheit, sondern auch ihre finanziellen Sicherheit. Der Grund: Versicherungen zahlen oftmals nicht.

Der Bayerische Rundfunk widmet sich diesem Thema und beschreibt den Fall eines Feuerwehrmanns, dem beim Einsatz eine Sehne am Bizeps gerissen ist. Die Folge waren eine OP und monatelange Behandlungen. Die kommunale Unfallversicherung Bayern (KUVB) sieht diesen Fall jedoch nicht als Dienstunfall und verweigert sich einer Zahlung.

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11. April 2018
von Christoph Römer
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Kfz-Versicherung: Punkte in Flensburg = höhere Prämien

Wer eine KfZ-Versicherung abschließt, sollte möglichst umsichtig Autofahren. Der Hintergrund ist das Einbeziehen von Punkten in der Flensburger „Verkehrssünderkartei“ in die Berechnung der Prämien. Einige Versicherungen haben diesen Schritt bereits unternommen.

Wie aus einem Artikel in der F.A.Z. hervorgeht, handelt es sich derzeit noch um Tests, die allerdings Schule machen dürften. Eingebettet wird die Einbeziehung der Punkte in Flensburg in eine Herangehensweise, die auch dem individuellen Fahrstil und dem damit verbundenen Unfallrisiko Rechnung trägt. Weiterlesen →

10. April 2018
von Christoph Römer
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PKV: welche Versicherung bei welcher Erkrankung?

Welche Private Krankenversicherung (PKV) haftet bei welcher Erkrankung? Diese Frage mag trivial klingen, doch existieren in der Tat bestimmte Schwerpunkte und Aspekte, die bei der Absicherung zu beachten sind. Die Leistungsunterschiede sind enorm, die Vertragsbedingungen komplex.

Procontra Online stellt im Rahmen einer umfangreichen Artikelserie die häufigsten Erkrankungen und die entsprechenden versicherungstechnischen Aspekte vor. Im Einzelnen sind die psychische Erkrankungen, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-System, des Bewegungsapparats sowie Krebs. Die Frage ist stets, worauf bei Abschluss einer Versicherung zu achten ist.

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9. April 2018
von Christoph Römer
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Brexit mit erheblichen Auswirkungen für PKV -Versicherte

Das eine vorweg: natürlich hat der so genannte Brexit, also der Austritt Großbritanniens aus der EU nur direkte Auswirkungen auf diejenigen, die auf der Insel arbeiten, jedoch in Deutschland eine private Krankenversicherung (PKV) besitzen. Der Grund liegt im Erlöschen der Gültigkeit von Freizügigkeitsgesetz EU (FreiügG/EU) und EU-Verordnung 883/2004.

Bei Pfefferminzia werden die daraus resultierenden Auswirkungen recht umfangreich beschrieben. Grundsätzlich sind Arbeitnehmer in Großbritannien über den National Health Service (NHS) versichert. Residenten und Entsendungen behalten jedoch ihre deutsche Krankenversicherung, was beispielsweise für das Personal an Universitäten gilt.

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6. April 2018
von Christoph Römer
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Stornohaftung bei Vermittlung von Lebensversicherungen gefordert

Gerade in der Vermittlung von Produkten vor Altersvorsorge liegen erhebliche Honorare für Vermittler. Es ist allerdings auch so, dass es immer wieder zu Stornos kommt, die teilweise aus falscher Beratung resultieren. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) fordert in diesem Zusammenhang eine Stornohaftung für Versicherungsmakler.

Wie das Versicherungsmagazin schreibt, stellt die Auseinandersetzung zwischen der Prisma Life aus Lichtenstein sowie dem Vermittler Afa AG auf der einen und dem Marktwächter Finanzen auf der anderen Seite die Basis für die Forderung dar. Offensichtlich wurden in diesem Fall weit überdurchschnittliche Honorare für die Vermittlung gezahlt.

Im Schnitt erhielten Versicherungsmakler laut einer Studie des Beratungsunternehmen Willis Towers Watson und der Fachhochschule Dortmund 3,32 Prozent Provision und Mehrfachagenten brachten es auf 3,07 Prozent. Die derzeitige Stornohaftung liegt bei knapp sechs Jahren und sorgt dafür, dass die Beratung korrekt abläuft und nur die Produkte an den Endverbraucher gelangen, die dieser tatsächlich haben möchte.

Manche Versicherungsmakler greifen mittlerweile zu alternativen Vereinbarungen mit ihren Kunden und lassen sich die Honorare ratenweise mitsamt der Versicherungprämie überweisen. Dem Vernehmen nach ist dies auch bei der Afa AG der Fall, die laut Verbraucherzentrale Hamburg bis zu sieben Prozent Abschlusskosten erhält.

Die Möglichkeit der Abrechnung ist jedoch gemäß zweier BGH-Urteile (Az. III ZR 557/13 und III ZR 124/13) rechtens und daher nicht zu beanstanden. Entsprechend sieht die Prisma Life eine Rufschädigung und weist zudem darauf hin, keinen Einfluss auf die Verträge ihrer Vermittler zu haben.

Der GDV fordert daher so genannte „Leitplanken“ und möchte auch für separat zwischen Vermittler und Verbraucher geschlossene Verträge eine Stornohaftung einführen. Kompliziert wird die Abwicklung jedoch dann, wenn es um einen Versicherungsberater geht, der lediglich berät und nicht vermittelt oder gar eine Versicherung verkauft. Dennoch handelt es sich um ein überaus relevantes Thema, zu dem hoffentlich bald eine Lösung gefunden wird.

5. April 2018
von Christoph Römer
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Lebensversicherung: Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger schwindet

Die Lebensversicherung leidet derzeit unter erheblichen Imageverlusten. Das wurde nun auch im Rahmen einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Facto Financial Services AG deutlich. 79 Prozent aller Teilnehmer sprechen hier von wenig oder keinem Vertrauen in ihren Lebensversicherer.

Zu finden sind die Zahlen unter anderem bei Cash Online, wo es weiter heißt, dass sich 62 Prozent von den Verkaufsversprechen der Versicherer getäuscht fühlen. Ob diese Täuschung jedoch de facto vorlag, lässt sich schwer beurteilen, denn schließlich konnten auch die Versicherer nicht mit derart lang anhaltend niedrigen Zinsen rechnen.

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